Förderung 2026: Photovoltaik, Speicher und Wärmepumpe im Überblick

12 Min. Lesezeit
Installateur und Nachbarn auf der Straße besprechen Energy-Sharing-Projekt

Welche Förderung gibt es 2026 für PV, Speicher und Wärmepumpe? Übersicht aller Programme von BAFA, KfW und EEG - mit Höhen, Antrag und Kombinationsregeln.

Förderung 2026: Photovoltaik, Speicher und Wärmepumpe im Überblick

Bis zu 70 Prozent Zuschuss für die neue Heizung und ein zinsgünstiger KfW-Kredit für die PV-Anlage: 2026 gibt es mehr Förderung, als die meisten Hausbesitzer wissen. Die Frage ist nicht "ob", sondern "welches Programm zu deinem Vorhaben passt". Dieser Artikel sortiert die Landschaft - kompakt, mit Quellen, ohne Behördensprache.

Zuletzt aktualisiert: April 2026.

Stand: April 2026. Förderprogramme ändern sich regelmäßig. Wir aktualisieren diesen Artikel quartalsweise und bei Förderstopp-Meldungen sofort. Verbindlich sind immer die Konditionen auf den Seiten von BAFA und KfW.

Förderung 2026 in der Kurzversion

Hier die Antwort auf die häufigste Frage zuerst: Was bekomme ich, von wem, wie viel und wo beantrage ich?

Vorhaben

Programm

Wer fördert

Förderhöhe

Wo beantragen

PV-Anlage neu

EEG-Einspeisevergütung

Bundesnetzagentur / Netzbetreiber

7,78 ct/kWh (Teileinspeisung, bis 10 kWp, Feb-Jul 2026)

Netzbetreiber + Marktstammdatenregister

PV-Anlage finanzieren

KfW 270

KfW

Zinsgünstiger Kredit, bis 100 % der Kosten

KfW über Hausbank

PV-Anlage kaufen

Nullsteuersatz § 12 Abs. 3 UStG

Finanzamt (automatisch)

0 % MwSt. auf Anlage und Speicher (bis 30 kWp)

Wird beim Kauf direkt verrechnet

Speicher

KfW 270 (in Kombi mit PV) + 0 % MwSt.

KfW + Finanzamt

Kredit + Steuervorteil

KfW über Hausbank

Wärmepumpe

BEG EM / KfW 458

KfW

30 - 70 % Zuschuss, max. 21.000 € pro Wohneinheit

KfW-Kundenportal "Meine KfW"

Heizungstausch zusätzlich

KfW 459 (Ergänzungskredit)

KfW

Bis 120.000 € pro Wohneinheit

KfW über Finanzierungspartner

Sanierung gesamt

BEG WG / EM

BAFA + KfW

je Maßnahme, oft 15 - 20 % Zuschuss

BAFA / KfW

Die wichtigste Regel über alle Programme hinweg: Antrag immer vor Auftragsvergabe. Wer den Vertrag mit dem Handwerker schon unterschrieben hat, fliegt aus der Förderung raus. Mehr dazu unten im Schritt-für-Schritt-Teil.

Photovoltaik-Förderung 2026

PV ist 2026 vor allem über drei Hebel gefördert: Einspeisevergütung, KfW-Kredit und Mehrwertsteuer-Befreiung. Direkte Zuschüsse vom Bund gibt es nicht mehr - die kommen nur noch von einzelnen Ländern und Kommunen.

EEG-Einspeisevergütung 2026

Wer 2026 eine neue PV-Anlage in Betrieb nimmt, bekommt 20 Jahre lang eine garantierte Vergütung für jede kWh, die ins Netz fließt. Die Sätze legt die Bundesnetzagentur nach § 49 EEG 2023 fest. Sie werden alle sechs Monate um ein Prozent abgesenkt - das nennt sich Degression.

Aktuelle Sätze (Februar bis Juli 2026, Anlagen bis 10 kWp):

Variante

Vergütung

Teileinspeisung (Eigenverbrauch + Überschuss)

7,78 ct/kWh

Volleinspeisung

12,34 ct/kWh

Ab 1. August 2026 sinken die Sätze auf 7,71 ct/kWh (Teileinspeisung) und 12,23 ct/kWh (Volleinspeisung). Wer noch dieses Jahr in Betrieb geht, sichert sich also einen leicht höheren Satz - aber das Inbetriebnahmedatum entscheidet, nicht das Bestelldatum.

Wichtig: Die im EEG 2023 erhöhten Sätze stehen unter dem Vorbehalt der beihilferechtlichen Genehmigung durch die EU-Kommission (Stand April 2026, BNetzA prüfen). Bis zur Freigabe werden teilweise nur die niedrigeren Vorgängersätze ausgezahlt. Das ist kein Drama, aber gut zu wissen, bevor du mit der Vergütung kalkulierst.

Die Einspeisevergütung ist 2026 kein Geschäftsmodell mehr - sondern ein Bonus auf den Strom, den du nicht selbst nutzt. Deutlich interessanter wird die Frage, was nach dem Auslaufen passiert. Dazu weiter unten.

KfW 270: zinsgünstiger Kredit für PV

Das KfW-Programm 270 "Erneuerbare Energien Standard"/) finanziert PV-Anlagen, Speicher und andere erneuerbare Erzeuger - bis zu 100 Prozent der förderfähigen Kosten. Wenn du nicht vorsteuerabzugsberechtigt bist, ist auch die Mehrwertsteuer mitfinanzierbar (für Privathaushalte ohnehin durch den Nullsteuersatz erledigt).

Konditionen im Überblick (Stand April 2026):

  • Laufzeit: 5 bis 30 Jahre

  • Zinsbindung: bis 20 Jahre, je nach Laufzeit

  • Tilgungsfreie Anlaufzeit: 1 bis 5 Jahre

  • Zinssatz: je nach Preisklasse A bis I, aktuell ca. 3,76 bis 11,23 % effektiver Jahreszins (KfW-Konditionen-Seite tagesaktuell prüfen)

In welche Preisklasse du fällst, entscheidet deine Hausbank - sie bewertet Bonität und Sicherheiten. Der KfW-Kredit läuft immer über die Hausbank, nicht direkt über die KfW. Das heißt: Termin bei der Bank vor dem PV-Kauf, nicht danach.

Nullsteuersatz § 12 Abs. 3 UStG: 0 % MwSt. auf PV und Speicher

Seit 1. Januar 2023 gilt für die Lieferung und Installation von PV-Anlagen auf oder an Wohngebäuden ein Nullsteuersatz. Das bedeutet: keine 19 % Mehrwertsteuer auf Module, Wechselrichter, Montage und Speicher (siehe BMF-FAQ und § 12 Abs. 3 UStG).

Voraussetzungen:

  • Anlage bis 30 kWp installierter Leistung

  • Installation auf, an oder in der Nähe eines Wohngebäudes

  • Auch Speicher fallen darunter, wenn sie zur Anlage gehören

Das ist keine Förderung, die du beantragen musst - der Händler stellt die Rechnung direkt mit 0 % MwSt. aus. Bei einer 10-kWp-Anlage für 18.000 € brutto sparst du dir damit rund 2.870 € gegenüber dem vorherigen Stand. Die Regelung ist unbefristet und steht 2026 unverändert.

Regionale PV-Programme

Manche Bundesländer und Kommunen ergänzen die Bundesförderung mit eigenen Zuschüssen - oft für Speicher, Balkonkraftwerke oder PV in Kombination mit E-Auto. Die Programme starten und stoppen ohne Vorwarnung, wenn der Topf leer ist. Beispiele:

  • Bayern: PV-Speicher-Programm einzelner Kommunen, sehr unterschiedlich

  • Baden-Württemberg: Netzdienliche Speicher-Förderung in einzelnen Phasen

  • NRW: progres.nrw - Mietendeckel-orientierte PV-Förderung

  • Berlin: SolarPLUS - inkl. Mieterstrom-Anteil

Die Förderdatenbank des Bundes auf foerderdatenbank.de listet alle aktuellen Landes- und Kommunal-Programme. Vor dem Kauf einmal mit deiner Postleitzahl filtern - oft lohnt sich das.

Speicher-Förderung 2026

Eine eigene Bundes-Förderung speziell für Stromspeicher gibt es 2026 nicht mehr. Das KfW-Programm 442 ("Solarstrom für Elektroautos") ist bereits 2024 ausgelaufen, nachdem der Topf nach wenigen Stunden leer war. Das ist die ehrliche Lage - und ein Beispiel dafür, dass "Förderstopp ohne Vorwarnung" ein realer Faktor ist.

Was wird 2026 trotzdem gefördert?

Speicher sind über zwei Schienen erfasst:

  1. Nullsteuersatz nach § 12 Abs. 3 UStG: Wenn der Speicher gleichzeitig oder im Zuge einer PV-Anlage gekauft wird, fällt auch auf den Speicher keine Mehrwertsteuer an.

  2. KfW 270 als Bestandteil der Anlagen-Finanzierung: Wenn du PV und Speicher zusammen finanzierst, ist der Speicher mit drin.

Solo-Speicher (nachrüsten ohne neue PV) sind 2026 vom Bund nicht direkt bezuschusst. Hier helfen nur regionale Programme. Mehr Details und Rechenbeispiele dazu im AC-Speicher-Nachrüsten-Artikel.

Regionale Speicher-Programme

Bundesland

Beispiel-Programm

Status April 2026

Bayern

"10.000 Häuser Programm" - Speicher-Bonus

Mehrfach pausiert, aktuelle Phase prüfen

Baden-Württemberg

Netzdienliche PV-Speicher

Aktiv, Mittel begrenzt

Berlin

SolarPLUS

Aktiv, mit Speicher-Bonus

Sachsen

Speicher-Förderung über SAB

Aktiv

Die Mittel sind in allen Fällen begrenzt und werden nach Eingang vergeben. Wer drauf wartet, hat oft schon verloren - vor Ort zur Verbraucherzentrale oder Energieagentur gehen ist hier der schnellste Weg zu einer aktuellen Auskunft.

Wärmepumpe-Förderung 2026: BEG EM und KfW 458

Hier liegt der größte Hebel. Bis zu 70 Prozent Zuschuss auf die Investitionskosten - aber nur, wenn du die Boni richtig stapelst. Zuständig ist seit 2024 nicht mehr die BAFA, sondern die KfW. Das BAFA pflegt nur noch die Liste förderfähiger Wärmepumpen-Modelle und betreut die Heizungsoptimierung (siehe BAFA-Übersicht).

Grundförderung 30 %

Jeder selbstnutzende Eigentümer einer Bestandsimmobilie bekommt 30 Prozent Grundförderung auf die Investitionskosten - unabhängig von Einkommen oder Vorgängerheizung. Voraussetzung: Die Wärmepumpe steht auf der BAFA-Liste und erfüllt die Mindest-Effizienzanforderungen.

Klimageschwindigkeitsbonus 20 %

Wer eine funktionierende Öl-, Gas-, Kohle- oder Stromheizung gegen eine Wärmepumpe tauscht, bekommt +20 Prozent. "Funktionierend" ist hier wörtlich gemeint - bei einer kaputten Heizung gilt der Bonus nicht. Hintergrund: Der Staat will den freiwilligen, frühzeitigen Tausch belohnen, nicht den Notfall.

Der Klimageschwindigkeitsbonus ist zeitlich gestaffelt: 20 % gelten für Anträge bis Ende 2028, danach sinkt der Satz schrittweise (Stand April 2026, KfW-Richtlinie prüfen).

Einkommensbonus 30 %

Wenn das zu versteuernde Haushaltseinkommen unter 40.000 € pro Jahr liegt (Durchschnitt der letzten zwei Steuerjahre), gibt es +30 Prozent. Dieser Bonus ist exklusiv für Selbstnutzer.

Effizienzbonus 5 %

+5 Prozent für Wärmepumpen mit natürlichem Kältemittel (z. B. Propan / R290) oder mit Wärmequelle Erdreich, Wasser oder Abwasser. Damit will der Staat besonders effiziente und klimafreundliche Systeme zusätzlich anstoßen.

Maximaler Fördersatz: 70 %

Die Boni sind kombinierbar - aber gedeckelt bei 70 Prozent. Für eine vierköpfige Familie mit Einkommen unter 40.000 € und Tausch der alten Gasheizung gegen eine Erdwärmepumpe sieht die Rechnung so aus:

Bonus

Prozent

Grundförderung

30 %

Klimageschwindigkeitsbonus

20 %

Einkommensbonus

30 %

Effizienzbonus

5 %

Summe (gedeckelt)

70 %

Die förderfähigen Kosten sind bei einem Einfamilienhaus auf 30.000 € begrenzt. Daraus folgt der maximale Zuschuss: 21.000 € pro Wohneinheit. Bei Biomasse-Heizungen kommen 2.500 € Emissionsminderungszuschlag dazu, also bis zu 23.500 €.

Mehr zur Gesamtkalkulation einer Wärmepumpe findest du im Detail-Artikel Wärmepumpe Kosten 2026. Was die Kombi mit Solar bringt, steht in Wärmepumpe mit Solar.

KfW 458 (Zuschuss) vs. KfW 459 (Ergänzungskredit)

Zwei Programme, zwei Funktionen:

KfW 458

KfW 459

Typ

Direkter Zuschuss

Zinsgünstiger Kredit

Zielgruppe

Privatpersonen, Selbstnutzer

Privatpersonen, ergänzend

Höhe

bis 21.000 € (bzw. 23.500 € Biomasse)

bis 120.000 € pro Wohneinheit

Antrag

KfW-Kundenportal "Meine KfW"

KfW über Finanzierungspartner

Voraussetzung

BAFA-Listenheizung, vor Auftrag

Förderzusage 458 oder BAFA-Bescheid

Die typische Reihenfolge: Erst Zuschuss aus KfW 458 sichern, dann den Eigenanteil über KfW 459 finanzieren. So bezahlst du am Ende nur die Zinsen auf einen kleinen Teil der Investition.

Wer ist antragsberechtigt?

Gruppe

Programm

Hinweis

Selbstnutzer

KfW 458 + alle Boni

Volle Hebel-Wirkung

Vermieter (Privatperson)

KfW 458 Grundförderung

Kein Klimageschwindigkeits- und Einkommensbonus

WEG / Hausgemeinschaft

KfW 458 anteilig

Antrag über Verwaltung, kompliziert

Unternehmen / GmbH

KfW 459 (für Wohngebäude)

Andere Programmlinie, bis 35 % Zuschuss

Welche Förderungen lassen sich kombinieren?

Die Kombinationsfrage ist die häufigste Fehlerquelle. Hier die Matrix für die wichtigsten Programme:

EEG-Einspeisung

KfW 270

0 % MwSt.

KfW 458 (WP)

KfW 459

EEG-Einspeisung

-

ja

ja

ja

ja

KfW 270

ja

-

ja

ja

ja

0 % MwSt.

ja

ja

-

nein (greift nur bei PV)

nein

KfW 458

ja

ja

nein

-

ja

KfW 459

ja

ja

nein

ja

-

Die wichtigste Faustregel: PV-Förderung und WP-Förderung laufen über getrennte Töpfe und stören sich nicht. Wer beides macht, kann beide Programme voll nutzen. Was du nie kombinieren kannst: zwei Bundes-Zuschüsse für die gleiche Maßnahme. Du kannst also nicht KfW 458 plus ein Landes-Programm für die gleiche Wärmepumpe stapeln, wenn das Landes-Programm explizit eine "Doppelförderung" ausschließt.

Mehr zur Kombi WP + PV findest du im Cluster-Artikel Wärmepumpe mit Solar.

So beantragst du richtig: Schritt für Schritt

Der häufigste Fehler ist die Reihenfolge. Wer den Vertrag mit dem Installateur unterschreibt, bevor der Antrag gestellt ist, verliert den Anspruch. Hier die saubere Sequenz:

  1. Energieberatung (für BEG-Einzelmaßnahmen oft Pflicht): Energie-Effizienz-Experte aus der Liste der Deutschen Energie-Agentur beauftragen.

  2. Angebote einholen (verbindlich, aber noch nicht beauftragt). KfW will einen verbindlichen Kostenvoranschlag sehen.

  3. Antrag stellen im KfW-Kundenportal ("Meine KfW") oder bei BAFA - vor Auftragsvergabe.

  4. Förderzusage abwarten. Erst wenn der Bescheid da ist, den Werkvertrag mit dem Installateur unterschreiben.

  5. Maßnahme umsetzen und Rechnungen sammeln.

  6. Verwendungsnachweis hochladen (KfW-Kundenportal). Auszahlung folgt nach Prüfung.

Typische Ablehnungsgründe:

  • Auftrag wurde vor Antrag erteilt (häufigster Fehler)

  • Heizung steht nicht auf der BAFA-Liste

  • Energieberater fehlt, wo er Pflicht wäre

  • Rechnung passt nicht zum geförderten Vorhaben

  • Frist für Verwendungsnachweis verpasst (in der Regel 36 Monate)

Was passiert nach dem Auslaufen der EEG-Einspeisevergütung?

Nach 20 Jahren ist Schluss mit der garantierten Vergütung - das betrifft die ersten Anlagen aus dem Jahr 2000. Aktuell wird der Marktwert auf der Strombörse abzüglich Vermarktungskosten gezahlt, oft unter 5 ct/kWh. Wer eine Anlage 2026 baut, hat das Thema in 20 Jahren auf dem Tisch.

Ab dem 1. Juni 2026 öffnet das Energy Sharing nach § 42c EnWG eine neue Tür. Das Gesetz wurde am 13. November 2025 vom Bundestag beschlossen und am 22. Dezember 2025 vom Bundesrat bestätigt (Quelle: BBEn-Pressemitteilung). Damit kannst du deinen PV-Strom nicht mehr nur einspeisen, sondern auch direkt mit Nachbarn teilen - über das öffentliche Netz, im Bilanzkreis deines Verteilnetzbetreibers.

Die wirtschaftliche Logik dahinter: Dein Strom ist beim Nachbarn deutlich mehr wert als der Einspeisesatz von 7,78 ct/kWh, ohne dass der Nachbar gleichzeitig den vollen Endkundenpreis von 30 - 40 ct/kWh zahlen muss. Beide gewinnen. Mehr dazu im Vergleichs-Artikel Energy Sharing vs. Einspeisevergütung.

Wir bei Pyrpose Energy bauen genau dieses Modell auf. Unser Team in der Schweiz betreibt Energy-Sharing-Plattformen seit 2023 - die Erfahrung daraus bringen wir in den deutschen Markt mit.

Pyrpose: Stromkosten senken, ohne PV-Anbieter zu sein

Ein Hinweis, den wir an dieser Stelle gerne loswerden: Wir verkaufen keine PV-Anlagen, keine Speicher und keine Wärmepumpen. Wir senken die Stromkosten dahinter - durch Energy Sharing in der Nachbarschaft. Förderung kennen wir, weil unsere Kunden sie nutzen, und weil sie die Wirtschaftlichkeit deines Vorhabens entscheidet.

Wenn du gerade eine PV-Anlage planst, kannst du den Überschuss-Strom ab Juni 2026 direkt mit Nachbarn teilen, statt ihn für 7,78 ct/kWh ins Netz zu drücken. Das ergänzt die klassische Förderung - es ersetzt sie nicht.

Du willst Energy Sharing nutzen, sobald es startet?

Pyrpose Energy startet im Juni 2026 in Deutschland. Wer früh dabei sein will, sichert sich auf der Warteliste den Platz für die ersten Quartiere und bekommt regelmäßige Updates zu Förderungen, Gesetzeslage und Marktstart.

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Häufige Fragen zur Förderung 2026

Wie viel Förderung bekomme ich 2026 für eine Wärmepumpe?

Maximal 70 Prozent der förderfähigen Kosten, bei einem Einfamilienhaus also bis zu 21.000 € Zuschuss (23.500 € bei Biomasse). Die volle Höhe gibt es nur bei selbstnutzenden Eigentümern mit einem Haushaltseinkommen unter 40.000 € und beim Tausch einer funktionierenden alten Heizung. Ohne Boni liegst du bei 30 Prozent Grundförderung.

Wird ein Stromspeicher 2026 gefördert?

Nicht direkt durch ein Bundes-Programm. Solo-Speicher haben 2026 keine Bundes-Zuschussförderung. Indirekt profitiert der Speicher: vom Nullsteuersatz (0 % MwSt. nach § 12 Abs. 3 UStG, wenn er zur PV-Anlage gehört) und vom KfW-270-Kredit, wenn er Teil der Gesamtinvestition ist. Einzelne Bundesländer (Bayern, BW, Berlin, Sachsen) haben eigene Programme, die regelmäßig wechseln.

Was ist der Unterschied zwischen BAFA und KfW?

Seit 2024 ist die KfW für die Heizungsförderung im Wohngebäude zuständig - dort beantragst du den Zuschuss für Wärmepumpe, Biomasse oder Solarthermie (Programm 458). Die BAFA pflegt die Liste förderfähiger Wärmepumpen-Modelle und betreut die Heizungsoptimierung (Tausch alter Pumpen, hydraulischer Abgleich). Faustregel: Heizung neu = KfW. Heizung optimieren = BAFA.

Kann ich PV-Förderung und Wärmepumpen-Förderung kombinieren?

Ja, problemlos. Die Programme sind getrennt und stören sich nicht. Du kannst gleichzeitig den KfW-270-Kredit für die PV-Anlage, den Nullsteuersatz beim PV-Kauf und den KfW-458-Zuschuss für die Wärmepumpe nutzen. Vermieden werden muss nur die Doppelförderung der gleichen Maßnahme - also nicht für eine einzige Wärmepumpe sowohl KfW als auch ein Landes-Zuschuss, wenn das Landesprogramm Doppelförderung ausschließt.

Bekomme ich noch Einspeisevergütung 2026?

Ja. Für Anlagen, die 2026 in Betrieb gehen, gilt eine garantierte Vergütung über 20 Jahre. Die Sätze liegen aktuell bei 7,78 ct/kWh für Teileinspeisung (bis 10 kWp) und 12,34 ct/kWh für Volleinspeisung (Februar bis Juli 2026). Ab August 2026 sinken sie leicht. Hinweis: Die erhöhten Sätze des EEG 2023 stehen noch unter dem Vorbehalt der EU-beihilferechtlichen Genehmigung - bei der BNetzA aktuellen Stand prüfen.

Was ist der Klimageschwindigkeitsbonus?

Ein Zuschlag von 20 Prozent auf die BEG-Förderung der Wärmepumpe, wenn du eine funktionierende alte Öl-, Gas-, Kohle- oder Stromheizung freiwillig austauschst. Bei einer kaputten Heizung gilt der Bonus nicht. Damit belohnt der Bund den frühzeitigen Tausch, nicht den Notfall. Der Bonus läuft in der aktuellen Höhe bis Ende 2028 und wird danach schrittweise reduziert.

Muss ich den Antrag wirklich vor Auftragsvergabe stellen?

Ja, das ist die wichtigste Regel - und der häufigste Grund für Ablehnungen. Die KfW will sehen, dass die Förderung tatsächlich Auslöser deiner Investitionsentscheidung war. Wenn der Vertrag mit dem Installateur schon unterschrieben ist, bevor der Antrag im Portal liegt, wird der Antrag abgelehnt. Verbindliche Angebote einholen ist erlaubt, ein Werkvertrag nicht.

Was passiert, wenn der Fördertopf leer ist?

Dann gibt es einen Förderstopp ohne Vorwarnung. Beispiel: Das KfW-Programm 442 ("Solarstrom für Elektroautos") war 2023 nach wenigen Stunden ausgeschöpft, 2024 lief es endgültig aus. Bei den großen Programmen (KfW 458, KfW 270) ist das Risiko 2026 niedrig - sie sind politisch gewollt und mit größeren Töpfen ausgestattet. Bei Landes-Programmen ist das Risiko höher. Hier gilt: zügig beantragen, wenn das Vorhaben klar ist.

Kann ich Förderung beantragen, wenn ich Vermieter bin?

Eingeschränkt. Vermieter bekommen die Grundförderung von 30 Prozent über KfW 458, aber nicht den Klimageschwindigkeits- und nicht den Einkommensbonus. Diese Boni sind an Selbstnutzung gebunden. WEG-Anträge sind möglich, aber komplex - hier braucht es einen Beschluss der Eigentümergemeinschaft und in der Regel eine professionelle Verwaltung als Antragsteller.


Quellen und weiterführende Links:

Hinweis: Wir bieten keine Förderberatung. Anträge müssen Antragsteller selbst stellen, bei komplexen Sanierungen ist ein Energie-Effizienz-Experte verpflichtend. Förderhöhen können sich kurzfristig ändern - Stand dieses Artikels: April 2026. Verbindlich sind die Konditionen auf den Seiten von BAFA und KfW.

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